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Geschichte

Neues Konzept für Luftschiffwerbung

Viel Geduld benötigten Hermann Schedlbauer und Jürgen Lick, Gründer des Münchner Unternehmens Inaireon, bis die Advanced Technologie Group (ATG) das neue Prall-Luftschiff AT-10 im März zertifizieren konnte. Mit der Zulassung in der „Special Category“ durch die britische Zivilluftfahrt-Behörde steht dem Einsatz als innovativer Werbeträger jetzt allerdings nichts mehr im Wege.

So lautete eine Schlagzeile im März des Jahres 2004 in der Rubrik: News aus Luft- und Raumfahrt…

Bis heute konnte jedoch kein Luftschiff gefunden werden, das als Träger für das mit einer Goldmedaille ausgezeichnete Patent eingesetzt werden könnte.

Konzerte und Sicherheit

Konzerte und Sicherheit

Die Schipiste als Projektionsfläche

Die Schipiste als Projektionsfläche

Laser Billboard

Wesentlicher Unterschied zwischen dem AT-10 und anderen Luftschiffen ist die lichtdurchlässige Hülle des Schiffs. Sie ermöglicht den Einsatz großflächiger Projektionen bei Nacht und dehnt damit die Nutzungsdauer als Werbeträger aus. Gemeinsam mit der ebenfalls in Bayern ansässigen Firma Laserland hat Inaireon eigens für dieses Luftschiff ein spezielles Laserprojektionssystem entwickelt.

Laser Billboard nutzt einerseits die ganze Hülle des AT-10 als Leinwand, ist andererseits aber auch in der Lage Außenflächen, etwa Fassaden großer Gebäude oder Skipisten, auszuleuchten. Das System ist in Flash (einer im Internet häufig verwendeten Software) programmierbar, und unterscheidet sich durch die hohe Auflösung der Animationen wesentlich von bisherigen Nachtwerbe-Konzepten, die meist mit einer begrenzten Anzahl von Lampen arbeiteten und so nur Schriften oder grob gerasterte Logos darstellen konnten.

Anwendungen

Inaireon zielt mit seinem Konzept primär auf die klassischen Groß-Events wie Open-Air-Konzerte, große Sportereignisse und den erwähnten Wintersport. Die extrem schnelle Programmierung macht es aber auch möglich, quasi „live“ neue Inhalte einzuspielen. So könnten etwa Besucher des Münchener Oktoberfests persönliche Grüße via SMS auf den Big Screen schicken.

Wegen der langen möglichen Flugzeiten sind Luftschiffe für ein breites Spektrum an Einsätzen prädestiniert. Dazu gehören unter anderem Rundflüge und der Einsatz als Kameraplattform. Die Verwendung des AT-10 zur Verkehrsüberwachung wurde der Fliegerstaffel der Bayerischen Polizei bereits im Jahr 2003 erfolgreich demonstriert.

Darüber hinaus schwebt den Unternehmern aber noch ein weitere Nutzung ihrer Luftschiffe vor. Seit mehreren Jahren engagieren sich Jürgen Lick und Hermann Schedlbauer beim eingetragenen Verein „Sistership – Luftschiffe gegen Landminen“. In der bereits 1999 von Sir Richard Branson erprobten Kombination von Luftschiff und Radar sehen sie die optimale Lösung zur Ortung und anschließenden Beseitigung von Minen.

Bericht von entity 38 AG, München